SILVER SEX

PUPPEN PERFORMANCE

Die Gesellschaft wird älter, der Sex bleibt jung? In den Medien fummeln, onanieren und vögeln wir bis in den Tod. Versagen und Unlust kann mit Pillen kuriert werden. LOVEFUCKERS haben die Silver Ager interviewt: Wie sieht der Sex ab siebzig heute aus? Und was haben wir später zu erwarten? Schaffen wir die Geschlechter ab oder genießen wir den Cybersex? Ein Trip in eine ungewisse Zukunft mit Puppen, Pop und Projektionen.


Love and fuck - das ultimative Glücksversprechen wird als Verheißung und Verpflichtung täglich von allen Plakaten und Bildschirmen geschrien. Die Gesellschaft wird immer älter, das Gesicht von Sex lächelt dabei noch immer jung und vor Kraft strotzend aus den Medien. Gezeigt werden Abenteuer und Ekstase, die Verausgabung der Körper, eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.
LOVEFUCKERS haben die Silver Ager von heute befragt, ob und wie sich ihre Träume und ihr Liebesalltag in den verschiedenen Lebensabschnitten verändert haben. Ab welchem Alter sie sich selbst als alt wahrgenommen haben und was das mit ihren körperlichen und seelischen Bedürfnissen gemacht hat. Und welcher Stellenwert dem Thema Sexualität in der Gesellschaft in den einzelnen Jahrzehnten beigemessen wurde. Über allem schwebt die Frage nach der eigenen Zukunft der LOVEFUCKERS von heute. Was haben wir zu erwarten? Werden wir alle asexuell oder steht uns die eigentliche sexuelle Befreiung noch bevor? Wird die digitale Welt mit Cyber-Spielzeugen eine Rolle spielen? Wie werden wir uns an die heutige Zeit erinnern?
Auf der Suche nach dem Glück im Alter arbeiten LOVEFUCKERS mit Puppen, Pop und Projektionen.


Vorstellungen: 17.September 2016 um
21 Uhr und 18. September 2016 um 20 Uhr Sophiensaele im Hochzeitssaal

Tickets unter www.sophiensaele.com

Konzept/Spiel:Ivana Sajevic, Nils Zapfe
Ausstattung:Rita Hausmann (Virginia Reil)
Musik:Leo Auri
Lichtdesign:Sebastian König
Endregie:Sebastian Martin
Fotograf:Christian Marquardt
Artwork:Andreas Martini



 

Eine Produktion von LOVEFUCKERS in Koproduktion mit Sophiensaele. Gefördert aus Mitteln des regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

Mit freundlicher Unterstützung von HfS „Ernst Busch“ - Abteilung Puppenspielkunst Berlin, Puppentheater Halle, Xposed Film Festival Berlin, Andreas Martini, Magda Lena Schlott, Dietrich Kuhlbrodt und Hedy Fuchs-Waldherr.